Einkommensrunde 2019

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zu diesem Bereich


Zweite Verhandlungsrunde zum TV-H

Erstellt: 03. März 2019

Schwierige Verhandlungen erwartet!

Die zweite Verhandlungsrunde zum TV-H beginnt am 28. März 2019.

Wir fordern:

  • 6 Prozent mehr Einkommen, mindestens 200 Euro (Laufzeit: 12 Monate)
  • Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden und Praktikanten um 100 Euro monatlich (Laufzeit: 12 Monate)
  • zeitgleiche und systemgerechte Übertragung auf die Beamten und Versorgungsempfänger

Die vollständigen Forderungen finden Sie hier.

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Tarifabschluss TV-L 2019: Ein Ergebnis mit Licht und viel Schatten!

Erstellt: 03. März 2019

Die lineare Erhöhung um 8 Prozent ist ein starkes Ergebnis.
Durch die Laufzeit von 33 Monaten werfen die 8 Prozent einen zu langen Schatten.

Aus Sicht des BTB haben die Länder erneut eine Chance verpasst dem Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst der Länder entgegenzuwirken. Der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, der Berliner Senator für Finanzen Kollatz (SPD), war nicht in der Lage den bundesweiten Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst angemessen bei den Verhandlungen zu berücksichtigen. Sein Mantra „die schlechte Finanzlage des Landes Berlin“ kostet nun den Ländern die Wettbewerbsfähigkeit. Die Länder stehen für die nächsten 33 Monate vor dem Problem einer unattraktiven Bezahlungsstruktur bei der Gewinnung von Nachwuchskräften. Ingenieure, Naturwissenschaftler, Techniker und Meister werden weiterhin nicht dem Ruf des öffentlichen Dienstes folgen.
 
Weitere Informationen finden Sie in der BTB - Mitgliederinformation.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick finden Sie hier.

Öffentlicher Dienst: 6 Prozent mehr, mindestens 200 Euro!

Erstellt: 05. Februar 2019

Auftakt der Einkommensrunde 2019 in Hessen

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Landesdienst in Hessen haben begonnen. dbb Verhandlungsführer Volker Geyer bekräftigte die Forderung nach einer Einkommenserhöhung von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro.

„Hessen ist wohlhabend – auch dank seines starken öffentlichen Dienstes. Damit das so bleibt, müssen die Einkommen deutlich steigen. Denn sonst wird das Land im Wettbewerb um Nachwuchs und Fachkräfte bald das Nachsehen haben. Ganz zu schweigen davon, dass die Beschäftigten von der guten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren sollen – und da reden wir über mehr als den Inflationsausgleich“, sagte Geyer zum Auftakt der Verhandlungen am 1. Februar 2019.
 
„Wir wissen inzwischen alle, zu welchen Problemen überambitioniertes Sparen im öffentlichen Dienst führen kann: Bildung, Sicherheit, Gesundheit und Infrastruktur bleiben auf der Strecke“, so der dbb Tarifchef. „Verantwortungsbewusstsein für die nächste Generation zeigt sich deshalb nicht nur in ausgeglichenen Haushalten, sondern insbesondere in einer funktionsfähigen öffentlichen Daseinsvorsorge. Dafür muss jetzt investiert werden.“

Klar ist für den dbb, dass die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger des Landes und der Kommunen von dem Tarifabschluss profitieren müssen. Der dbb Landesvorsitzende Heini Schmitt sagte: „Es ist gut, dass im Koalitionsvertrag eine leistungsgerechte Bezahlung der Beschäftigten ein erklärtes Ziel ist und die Verhandlungsergebnisse – nach unserer Lesart – zeitgleich und systemgerecht auf die Beamtenbesoldung übertragen werden sollen. Aber auch damit wäre der Besoldungsrückstand aus den Jahren 2015 und 2016 nicht aufgeholt. Es bleibt also viel zu tun.

Bisher kein Angebot zur dritten Verhandlungsrunde!

Erstellt: 28. Februar 2019

Dritte Verhandlungsrunde zum TV-L ab dem 28. Februar 2019

Die dritte Verhandlungsrunde zum TV-L beginnt heute am 28. Februar. Bis dato haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt! Die nächsten drei Tage werden zeigen, ob die Arbeitgeber die Kolleginnen und Kollegen wertschätzen oder nur Sonntagsreden halten!
 
Weitere Informationen finden Sie hier.

BTB fordert für Techniker und Naturwissenschaftler ein deutliches Einkommensplus für den Tarif- und Beamtenbereich!

Erstellt: 23. Januar 2019

Am 21. Januar zeigten BTB Mitglieder in Berlin vor der ersten Verhandlungsrunde TV-L Flagge für eine bessere Bezahlung der Kolleginnen und Kollegen.
 
Der Fachkräftemangel im Bereich der Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler ist enorm. Von der Wirtschaft sind wir weit abgehängt und mit der aktuellen Entlohnung lassen sich die Fachkräfte nicht im öffentlichen Dienst halten, so der BTB Bundesvorsitzende Jan Georg Seidel.
 
Dass der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der ersten Runde kein Angebot in die Verhandlung einbringt, ist eine überflüssige Tradition der TdL die keinem weiterhilft und alle nur Zeit und Geld kostet. Hier könnte wirklich sinnvoll gespart werden!
 
Aus Sicht des BTB sind 6 Prozent mehr Einkommen, mindestens 200 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten sehr ausgewogene und moderate Kernforderungen, die von den Ländern finanziert werden können. Wer jetzt weiterhin auf Kosten der Beschäftigten spart, gefährdet durch einen unattraktiven öffentlichen Dienst  die Innovationsfähigkeit und die Leistungsstärke der Länder.
 
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