Einkommensrunde 2019

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zu diesem Bereich


Zuordnung der Meister und Staatlich geprüften Techniker in die Laufbahn des gehobenen Dienstes gefordert!

Erstellt: 19. März 2019

Schreiben des BTB Hessen an den Hessischen Innenminister Peter Beuth

In der Tarifrunde der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ist es nicht gelungen, Anreize für die technisch-naturwissenschaftlichen Verwaltungen zu etablieren. In diesen, in der öffentlichen Verwaltung eher unscheinbaren, aber dennoch wichtigen Bereichen der Daseinsvorsorge stellen Ingenieure und Techniker ein unverzichtbares Potential. Eine Auswertung des BTB Hessen betreffend die Ausschreibung technischer Stellen in der öffentlichen Verwaltung belegt, dass zunehmend eine Lücke zwischen Tarif- und Besoldungsrecht klafft. Dabei wurde deutlich, dass Ausschreibungen in der Entgeltgruppe E 9 TV-H eben nicht kompatibel sind mit dem Besoldungsamt A 9 sind. Der Landesvorsitzende des BTB Hessen, Dr. Detmar Lehmann, hat sich aus diesem Grund in einem Schreiben an den, für das Dienstrecht in Hessen zuständigen, Hessischen Innenminister Peter Beuth gewandt. In diesem wird die Forderung präzisiert, dass es dringend einer Anpassung des Dienstrechts dahingehend bedarf, dass Meister und Staatlich geprüfte Techniker der Laufbahn des gehobenen technischen Dienstes zugeordnet werden. Begründet wird dies u. a. damit, dass auch im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) derartige Abschlüsse im Qualifikationsniveau mit dem Bachelor gleichgestellt werden. Daraus ergibt sich logischerweise auch die Forderung einer Nachzeichnung für den gesamten technisch-naturwissenschaftlichen Dienst, in besonderer Weise auch mit Blick auf eine wertschätzende Anerkennung mitgebrachter technisch-naturwissenschaftlicher Qualifikationen. In der in Hessen noch anstehenden Einkommensrunde hat der verhandlungsführende Hessische Innenminister Peter Beuth nunmehr das Heft des Handelns in der Hand: „Hier kann Innenminister Beuth belegen, wie ernst es der Landesregierung damit ist, die in der Koalitionsvereinbarung formulierten Ausführungen zur leistungsgerechten Bezahlung nach objektiven Kriterien umzusetzen und die Herausforderungen bei der Fachkräftegewinnung anzupacken“, so das Resümee von Dr. Detmar Lehmann zur anstehenden Verhandlungsrunde.

Warnstreik und Kundgebung am 27. März 2019 in Wiesbaden

Erstellt: 15. März 2019


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,

die Einkommensrunde 2019 für die Beschäftigten des Landes Hessen hat am 1. Februar 2019 zu keinen Ergebnissen geführt. Das Land hat unsere berechtigten Forderungen für zu hoch erklärt! Obwohl die Forderungen lange bekannt sind, hat das Land kein Angebot vorgelegt!

Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Landesdienst Hessen zu einem ganztägigen Warnstreik auf!

Wir treffen uns am 27. März 2019 ab 10:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Wiesbaden, um gegen 11:00 Uhr gemeinsam Richtung Staatskanzlei zu demonstrieren! Ab ca. 12:00 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Kochbrunnenplatz statt.

Den Streikaufruf finden Sie hier.

Informationen zur Betätigung des Zeiterfassungsgeräts vor Beginn und nach Beendigung des (Warn-) Streiks finden Sie hier.

Für die Mitglieder der dbb Hessen - Gewerkschaften werden Busse bereit gestellt. Falls Sie mit dem Bus anreisen möchten, setzen Sie sich bitte mit der Geschäftsstelle des BTB Hessen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung.

Tarifabschluss TV-L 2019: Ein Ergebnis mit Licht und viel Schatten!

Erstellt: 03. März 2019

Die lineare Erhöhung um 8 Prozent ist ein starkes Ergebnis.
Durch die Laufzeit von 33 Monaten werfen die 8 Prozent einen zu langen Schatten.

Aus Sicht des BTB haben die Länder erneut eine Chance verpasst dem Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst der Länder entgegenzuwirken. Der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, der Berliner Senator für Finanzen Kollatz (SPD), war nicht in der Lage den bundesweiten Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst angemessen bei den Verhandlungen zu berücksichtigen. Sein Mantra „die schlechte Finanzlage des Landes Berlin“ kostet nun den Ländern die Wettbewerbsfähigkeit. Die Länder stehen für die nächsten 33 Monate vor dem Problem einer unattraktiven Bezahlungsstruktur bei der Gewinnung von Nachwuchskräften. Ingenieure, Naturwissenschaftler, Techniker und Meister werden weiterhin nicht dem Ruf des öffentlichen Dienstes folgen.
 
Weitere Informationen finden Sie in der BTB - Mitgliederinformation.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick finden Sie hier.

Zweite Verhandlungsrunde zum TV-H

Erstellt: 03. März 2019

Schwierige Verhandlungen erwartet!

Die zweite Verhandlungsrunde zum TV-H beginnt am 28. März 2019.

Wir fordern:

  • 6 Prozent mehr Einkommen, mindestens 200 Euro (Laufzeit: 12 Monate)
  • Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden und Praktikanten um 100 Euro monatlich (Laufzeit: 12 Monate)
  • zeitgleiche und systemgerechte Übertragung auf die Beamten und Versorgungsempfänger

Die vollständigen Forderungen finden Sie hier.

Windmueller 190228 A 361 Windmueller 190228 A 480

Bisher kein Angebot zur dritten Verhandlungsrunde!

Erstellt: 28. Februar 2019

Dritte Verhandlungsrunde zum TV-L ab dem 28. Februar 2019

Die dritte Verhandlungsrunde zum TV-L beginnt heute am 28. Februar. Bis dato haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt! Die nächsten drei Tage werden zeigen, ob die Arbeitgeber die Kolleginnen und Kollegen wertschätzen oder nur Sonntagsreden halten!
 
Weitere Informationen finden Sie hier.