BTB Hessen

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Aktuelles

Hier finden Sie unsere aktuellen Informationen zu diesem Bereich


Öffentlicher Dienst: 6 Prozent mehr, mindestens 200 Euro!

Erstellt: 05. Februar 2019

Auftakt der Einkommensrunde 2019 in Hessen

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Landesdienst in Hessen haben begonnen. dbb Verhandlungsführer Volker Geyer bekräftigte die Forderung nach einer Einkommenserhöhung von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro.

„Hessen ist wohlhabend – auch dank seines starken öffentlichen Dienstes. Damit das so bleibt, müssen die Einkommen deutlich steigen. Denn sonst wird das Land im Wettbewerb um Nachwuchs und Fachkräfte bald das Nachsehen haben. Ganz zu schweigen davon, dass die Beschäftigten von der guten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren sollen – und da reden wir über mehr als den Inflationsausgleich“, sagte Geyer zum Auftakt der Verhandlungen am 1. Februar 2019.
 
„Wir wissen inzwischen alle, zu welchen Problemen überambitioniertes Sparen im öffentlichen Dienst führen kann: Bildung, Sicherheit, Gesundheit und Infrastruktur bleiben auf der Strecke“, so der dbb Tarifchef. „Verantwortungsbewusstsein für die nächste Generation zeigt sich deshalb nicht nur in ausgeglichenen Haushalten, sondern insbesondere in einer funktionsfähigen öffentlichen Daseinsvorsorge. Dafür muss jetzt investiert werden.“

Klar ist für den dbb, dass die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger des Landes und der Kommunen von dem Tarifabschluss profitieren müssen. Der dbb Landesvorsitzende Heini Schmitt sagte: „Es ist gut, dass im Koalitionsvertrag eine leistungsgerechte Bezahlung der Beschäftigten ein erklärtes Ziel ist und die Verhandlungsergebnisse – nach unserer Lesart – zeitgleich und systemgerecht auf die Beamtenbesoldung übertragen werden sollen. Aber auch damit wäre der Besoldungsrückstand aus den Jahren 2015 und 2016 nicht aufgeholt. Es bleibt also viel zu tun.

Stillstand im Reformprozess!

Erstellt: 28. Januar 2019

Klärung beamtenrechtlicher Fragen zum Pesonalübergang steht noch aus

Information von BTB, komba Gewerkschaft und VDStra zur Bundesfernstraßenreform

Am 15. Januar 2019 sind die Gespräche zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) und den Gewerkschaften zur Bundesfernstraßenreform weitergeführt worden. Schwerpunkt des Gesprächs sollten die zu beachtenden beamtenrechtlichen Regelungen bei der Transformation des Personals von den Ländern zum Fernstraßen-Bundesamt (FBA) bzw. zur Infrastrukturgesellschaft (IGA) sein. Dabei sind viele Fragen offen geblieben und keine verbindlichen Antworten erteilt worden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Öffentlicher Dienst der Länder: Tarifverhandlungen starten

Erstellt: 21. Januar 2019

„Resultate statt Rituale“ hat der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach zum Auftakt der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gefordert.
 
Die Sonderseite des dbb zur Einkommensrunde 2019 finden Sie hier.

BTB fordert für Techniker und Naturwissenschaftler ein deutliches Einkommensplus für den Tarif- und Beamtenbereich!

Erstellt: 23. Januar 2019

Am 21. Januar zeigten BTB Mitglieder in Berlin vor der ersten Verhandlungsrunde TV-L Flagge für eine bessere Bezahlung der Kolleginnen und Kollegen.
 
Der Fachkräftemangel im Bereich der Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler ist enorm. Von der Wirtschaft sind wir weit abgehängt und mit der aktuellen Entlohnung lassen sich die Fachkräfte nicht im öffentlichen Dienst halten, so der BTB Bundesvorsitzende Jan Georg Seidel.
 
Dass der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der ersten Runde kein Angebot in die Verhandlung einbringt, ist eine überflüssige Tradition der TdL die keinem weiterhilft und alle nur Zeit und Geld kostet. Hier könnte wirklich sinnvoll gespart werden!
 
Aus Sicht des BTB sind 6 Prozent mehr Einkommen, mindestens 200 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten sehr ausgewogene und moderate Kernforderungen, die von den Ländern finanziert werden können. Wer jetzt weiterhin auf Kosten der Beschäftigten spart, gefährdet durch einen unattraktiven öffentlichen Dienst  die Innovationsfähigkeit und die Leistungsstärke der Länder.
 
Weitere Informationen finden Sie hier.

Tarifforderung beschlossen!

Erstellt: 20. Dezember 2018

Am 20. Dezember 2018 hat die Bundestarifkommission des dbb gemeinsam mit dem Bundesvorstand die Forderungen zur Einkommensrunde 2019 für die öffentliche Verwaltung der Länder beraten und beschlossen. Der BTB-Arbeitnehmervertreter, Michael Brendle, hat die Forderungen der BTB Kolleginnen und Kollegen in der Tarifkommission des dbb eingebracht.
 
Die wichtigsten Forderungen des dbb:
 
1. Gesamtforderung von 6 Prozent, darin enthalten sind:
o Eine lineare Erhöhung der Tabellenentgelte
o Soziale Komponente in Form einer Mindesterhöhung von 200 Euro
 
2. Forderungen für Auszubildende:
o Erhöhung der Auszubildendenentgelte um 100 Euro
o unbefristete Übernahme für alle Auszubildenden
o erwartet wird die Angleichung des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage
 
3. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 12 Monate betragen.
 
4. Erwartet wird eine Tarifierung der weiterentwickelten Entgeltordnung der Länder unter anderem mit stufengleicher Höhergruppierung und Entzerrung der EG 9.

 

Im Rahmen der Tarifauseinandersetzung fordern und erwarten wir, dass das Tarifergebnis 1 zu 1 auf die Beamten übertragen wird.

Das Originaldokument mit den vollständigen Forderungen finden Sie hier.